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Sprossenwand - Magazin im DTB

Gymnastinnen selbstbewusst in Finals

19.02.2016 20:53

In den Gerätefinals des Grand Prix in Moskau (17.-22.02.) hat sich das deutsche RSG-Team noch einmal selbstbewusst und solide präsentiert. Mit deutlich verbessertem Ausdruck kam die Nationalmannschaft Gruppe mit den Bändern auf Rang fünf (16,150) und mit den gemischten Handgeräten auf Rang sechs (16,350).

Ihre neue Choreografie mit fünf Bändern brachte die Nationalmannschaft Gruppe ausdrucksstark, jedoch mit zwei kurzen Geräteverlusten auf die Fläche. „Die Präsentation war schon deutlich besser als im Mehrkampf“, lobte DTB-Kampfrichterin Birgit Guhr. 16,150 Punkte bedeuteten hier Rang fünf für das deutsche Team.
Auch im Endkampf mit zwei Reifen und sechs Keulen präsentierten sich die deutschen Gymnastinnen gelöster und sicherer als am Vortag (20.02.), hatten jedoch erneut einen kurzen Geräteverlust zu verzeichnen. So reichten die 16,350 Punkte an diesem Tag nur für den sechsten Platz.

"Ich denke, das war ein guter Start der Gruppe in die Olympia-Saison, auch wenn nicht alles den Vorstellungen entsprechend lief", fasste Guhr zufrieden zusammen. Beim ersten Jahresauftritt sei mit einer verständlichen Nervosität zu rechnen. "Mit verbesserter Stabilität wird die Gruppe auch weiter an Ausdruckskraft gewinnen", ist sie sich sicher.

Einen Doppelsieg in den Gruppenwettkämpfen trug Gastgeber Russland davon, nachdem die Bulgarinnen noch als Erstplatzierte in die Finals gestartet waren. Mit fünf Bändern zog Russland mit 18,050 Punkten an Bulgarien (17,500) und Israel (17,400) vorbei; mit Reifen und Keulen siegten sie mit 18,300 Punkten vor Bulgarien (17,900) und Israel mit Japan auf Platz drei (17,400).

In den Juniorinnen-Finals des „Alina Kabaeva Champions Cup“ war der DTB mit Daniela Huber (Seil) und Lea Tkaltschewitsch (Keulen) zweifach vertreten. Beide steigerten sich gegenüber der Qualifikation: Huber erzielte 14,866 Punkte (Platz acht), Tkaltschewitsch kam nach einer sehr sauberen Kür auf 15,016 Zähler (Rang sieben). „Daniela hat heute solide geturnt und Lea hat ihre Präsentation im Vergleich zum Mehrkampf verbessert“, zeigte sich Guhr zufrieden.

Neben der Nationalmannschaft Gruppe haben auch die DTB-Seniorinnen Laura Jung (14. im Alina-Cup-Mehrkampf) und Jana Berezko-Marggrander (28. im Grand Prix-Mehrkampf) in Moskau neue Choreografien präsentiert, die es in Zukunft hinsichtlich der Wettkampfsicherheit noch zu automatisieren gilt. "Es ist wichtig, dass die Gymnastinnen ihr Training kontinuierlich absolvieren können und von weiterer Krankheit verschont bleiben", erklärte Guhr - Berezko hatte im Vorfeld des Grand Prix mit einer Erkältung zu kämpfen gehabt.

Für alle Athletinnen liege der zukünftige Schwerpunkt auf Stabilität und perfekter Gestaltung. Der Grand Prix diente ihnen als erster Vorbereitungswettkampf auf das Olympia-Testevent im April 2016, wo die Qualifikation für die Olympischen Spiele geschafft werden soll.

Alle Ergebnisse des Grand Prix und des Alina Cup